Cadrage 2011 – Auszeichnungen und Filmpreise

Die Stadt Zürich zeichnet 2011 drei Spiel und zwei Dokumentarfilme aus und würdigt als Einzelleistung die Arbeit eines Kameramannes. Die Prämien für grösste Kinoerfolge der Zürcher Filmstiftung gehen an das Drama «Sennentuntschi» von Michael Steiner sowie den Dokumentarfilm «Guru» von Sabine Gisiger und Beat Häner. Die Stadt Winterthur prämiert den Kurzfilm «Der ewige Tourist».

Am 10. November 2011 wurden im Kaufleuten Zürich die Filmauszeichnungen der Städte Zürich und Winterthur sowie der Zürcher Filmstiftung gemeinsam verliehen. Während für die städtischen Preise je eine Jury aus der aktuellen Filmproduktion konzeptionell oder künstlerisch herausragende Arbeiten auszeichnen, werden die erfolgreichsten Festival- und Publikumsfilme des vergangenen Jahres mit einem Punktesystem ermittelt. Gutschriften aus «Succès-Zürich» werden nicht ausbezahlt, sondern müssen innert zwei Jahren in neue, eigene Projekte investiert werden.
Die Filmkommission der Stadt Zürich ist bei den Städtischen Filmpreisen nicht an Kategorien gebunden. Sie hat dem Stadtrat nach Sichtung der angemeldeten Produktionen 2010/2011 zwei Dokumentarfilme («Mit dem Bauch durch die Wand» von Anka Schmid und «Day Is Done» von Thomas Imbach) sowie drei Spielfilme («La petite chambre» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, «Hell» von Tim Fehlbaum und «Giochi d’estate» von Rolando Colla) zur Auszeichnung vorgeschlagen. Mit einem weiteren Preis wird die Leistung des Kameramanns Lorenz Merz in «Giochi d’estate» gewürdigt.



Beim Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur hat die Auswahl-Jury der Internationalen Kurzfilmtage alle Festival-Eingaben beurteilt und eine Short-List mit fünf Titeln zusammengestellt. Ausgewählt wurde schliesslich «Der ewige Tourist» von Lorenz Suter.


Mit «Succès Zürich» werden dieses Jahr drei Spielfilme prämiert: «Sennentuntschi» (Michael Steiner), «Der Grosse Kater» (Wolfgang Panzer) und «Champions» (Riccardo Signorell). In der Kategorie Dokfilm gingen Gutschriften an «Guru» (Sabine Gisiger und Beat Häner), «Bödälä» (Gitta Gsell) und «Zimmer 202» (Eric Bergkraut). Prämien für die erfolgreichsten Kurzfilme erhielten «Schlaf» (Claudius Gentinetta und Frank Braun) sowie «Yuri Lennon's Landing on Alpha 46» (Anthony Vouardoux).