Die Seilbahn

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Claudius Gentinetta, Frank Braun
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Kurzfilm, Succès Zürich

Regie: Claudius Gentinetta, Frank Braun
Produktion: Gentinettafilm

1. Platz Kurzfilm, Succès Zürich
Plakat

Winterthurer Kurzfilmpreis
Jury Begründung

Es wurden 5 Filme für den Preis nominiert…der 2. Winterthurer Kurzfilmpreis geht an einen Film, der die Welt in eine Schuhschachtel packt. Ein Film, in dem Marx auf Marilyn trifft, Batman auf Robin und Martin Luther King auf Frieda aus dem Züribiet. Ganz selbstverständlich verschmilzt die Weltgeschichte mit dem Schicksal der kleinen Frau, grosse Gefühle mit der Superhelden-Pyjamaparty und überschwänglicher Pathos mit feiner Ironie.

After the Empire

Cadrage 2009 (Winterthur) - Regie: Elodie Pong
Cadrage: 2009 | Kategorie: Winterthur

Preis / Auszeichnung:
Winterthurer Kurzfilmpreis

Regie: Elodie Pong
Produktion: Venus Riot Productions, Zürich

Winterthurer Kurzfilmpreis
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Mit Humor und vereinnahmender Leichtigkeit lässt uns der Film eine durchaus ernsthafte Lebenskrise einer kleinstädtischen Beamtin durchleben. Die romantische Komödie erzählt von komplizierten Verstrickungen in Job- und Beziehungsproblemen und natürlich von der (wieder) aufkeimenden grossen Liebe. Es überzeugen weniger die Wendungen der Geschichte, als dass uns der Film emotional in das Beziehungsgeflecht der Figuren einzubinden versteht. Grossen Anteil daran hat die darstellerische Leistung von Marie Leuenberger, der es subtil und unaufgeregt gelingt, die «Standesbeamtin» - die dem Film zu seinem Titel verhilft – zu einer glaubhaften Figur zu machen.

Die Standesbeamtin

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Micha Lewinsky
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Micha Lewinsky
Produktion: Langfilm AG (Anne-Catherine Lang)

Drehbuch: Micha Lewinsky
Zürcher Filmpreis
Plakat

Ich träume nicht auf Deutsch

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Ivana Lalovic
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Kurzfilm, Succès Zürich

Regie: Ivana Lalovic
2. Platz Kurzfilm, Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Der Spielfilm kreist thematisch um das Älterwerden in einer auf Jugendlichkeit getrimmten Gesellschaft. Die Dialoge eines Autors jenseits der 60, inszeniert durch einen Regisseur jenseits der 50, lassen Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur dieser Alterskategorie während 90 Minuten abwechslungsweise lächeln, innehalten und leer schlucken. Das starke Drehbuch von Martin Suter, das hervorragende Casting, die gute Schauspielführung und die dokumentarisch anmutende Handkamera formen einen Ensemblefilm, der zwar auf das geschriebene bzw. gesprochene Wort fokussiert, aber dennoch dynamisch bleibt: Eine reife Leistung von Regisseur Christoph Schaub.

Giulias Verschwinden

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Christoph Schaub
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Christoph Schaub
Produktion: T&C Film AG (Marcel Hoehn)

Drehbuch: Martin Suter
Zürcher Filmpreis
Plakat

Bergauf, bergab

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Hans Haldimann
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Dokumentarfilm, Succès Zürich

Regie: Hans Haldimann
Produktion: Hans Haldimann Filmproduktion

1. Platz Dokumentarfilm, Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Präzise wird das Tonhalle-Orchester bei der Erarbeitung von Gustav Mahlers 6. Sinfonie beobachtet. Die akribische Analyse des Stücks durch den renommierten Dirigenten David Zinman, die Interpretation der Verflechtung von Mahlers Leben und Werk, die Aneignung der einzelnen Sätze durch die engagierten Musiker: Schnitt für Schnitt lässt uns der Film die ebenso lustbetonte wie humorvolle Aneignung des Werks erleben, als wären wir unmittelbar beteiligt. Der Einsatz mehrerer Kameras und einer speziellen Tonequipe tragen zusätzlich zur herausragenden Qualität dieses Dokumentes unter der Regie von Viviane Blumenschein bei.

Going Against Fate

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Viviane Blumenschein
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Viviane Blumenschein
Produktion: Turnus Film AG

Drehbuch: Elena Bromund und Viviane Blumenschein
Zürcher Filmpreis
Plakat

Bird's Nest

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Christoph Schaub
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Dokumentarfilm, Succès Zürich

Regie: Christoph Schaub
Produktion: T&C Film AG (Marcel Hoehn)

Drehbuch: Michael Schindhelm
2. Platz Dokumentarfilm, Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Auf unterschiedlicher Höhe bewirtschaften die Kempfs drei Höfe im Urner Schächental. Je nach Jahreszeit zieht die Familie von einem Hof zum andern; immer dorthin, wo das Gras am grünsten ist. Der Film steht ganz in der Tradition der ethnografisch interessierten Dokumentationen, die das Leben der einheimischen Bergler und Bauern einfangen; dabei verknüpft er die bekannten Themen der Gattung ohne Nostalgie mit den zeitgenössischen Bedingungen. Unprätentiös und praktisch im Alleingang begleitet Hans Haldimann den entbehrungsreichen Alltag der Familie mit Kamera und Mikrofon. Mit frischem Blick beschwört «Bergauf, bergab» eine Welt, von der wir kaum glauben können, dass es sie noch gibt. Der Lebensmut und eine gesunde Portion Trotz der Protagonisten tragen dazu bei, dass der Film uns liebevoll vom Gegenteil überzeugt: «Es muäss!»

Bergauf, bergab

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Hans Haldimann
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Hans Haldimann
Produktion: Haldimann Filmproduktion

Drehbuch: Hans Haldimann
Zürcher Filmpreis
Plakat

Max Frisch, Citoyen

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Matthias von Gunten
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
3. Platz Dokumentarfilm Succès Zürich

Regie: Matthias von Gunten
Produktion: HesseGreutert Film AG (Valentin Greutert)

Drehbuch: Matthias von Gunten
3. Platz Dokumentarfilm Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Ein Mann begibt sich in die Waldeinsamkeit, um sich zu Tode zu hungern. Fasziniert von einem fiktionalen, in Tagebuchform gehaltenen Text des japanischen Schriftstellers Mashiko Shimada, der seinerseits auf einer wahren Begebenheit beruht, sucht der Regisseur für seine filmische Rekonstruktion der radikalen Verweigerung ebenso radikale Bilder und Töne. Als Leitmotiv dient ihm eine durchsichtige, Schutz gebende Plastikplane im Wald, deren minimale Veränderung durch die Einwirkungen der Natur den Zerfall des Erzählers spiegelt. Immer wieder blitzen dazwischen Stadt- und Reiseimpressionen auf, klingen realistische oder imaginäre Töne an, ohne dass dadurch die Vorgeschichte des Protagonisten eindeutig festgemacht wird. Peter Liechti konzentriert sich ganz auf das gegenwärtige innere und äussere Erleben des unsichtbar und unpersönlich bleibenden Protagonisten und Ich-Erzählers. Dieser wird damit zu einer Projektionsfläche für freie Assoziationen über das Leben und den Tod; der Film erzeugt einen Bewusstseinszustand zwischen Traum, schweifenden Gedanken und intensiver Selbstbefragung.

The Sound of Insects

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Peter Liechti
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Peter Liechti
Produktion: Liecht Filmproduktion

Drehbuch: Peter Liechti
Zürcher Filmpreis
Plakat

Marcello, Marcello

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Denis Rabaglia
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Spielfilm, Succès Zürich

Regie: Denis Rabaglia
Produktion: C-Films AG (Anne Walser)

Drehbuch: Denis Rabaglia
1. Platz Spielfilm, Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis
Jury Begründung

Der Dokumentarfilm lässt uns in eine grossartige Bewegung der jamaikanischen Musik eintauchen und die Wurzeln des Reggae ergründen. Der Rocksteady wird uns nicht nur durch seine umwerfend coolen Protagonisten vorgestellt, die Qualität des Films ist es vor allem, deren einzigartigen Sound durch die visuelle Gestaltung des Films erlebbar zu machen. Die schleppenden Rhythmen scheinen zuweilen den Puls für die Montage vorgegeben zu haben, und in den prächtigen Farbkompositionen schwingen Intensität und Groove des Musikstils mit.

Rocksteady - The Roots of Reggae

Cadrage 2009 (Zürich) - Regie: Stascha Bader
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis

Regie: Stascha Bader
Produktion: HesseGreutert Film AG (Valentin Greutert)

Drehbuch: Stascha Bader
Zürcher Filmpreis
Plakat

Der Freund

Cadrage 2009 (Succès) - Regie: Micha Lewinsky
Cadrage: 2009 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Spielfilm, Succès Zürich

Regie: Micha Lewinsky
Produktion: Langfilm AG (Anne-Catherine Lang)

Drehbuch: Micha Lewinsky
2. Platz Spielfilm, Succès Zürich
Plakat

Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Jury Begründung

Als ausgebildeter Coiffeur wechselt er in den Achtzigerjahren als Tontechniker zum Schweizer Fernsehen und vertont schon bald das «Gutenachtgeschichtli». Mit Beginn des digitalen Zeitalters in den Neunzigern wird er zu einer bedeutenden Figur des Schweizer Films: Virtuos und innovativ tüftelt er als Geräuschemacher, Sounddesigner und Komponist am ebenso originellen wie perfekten Ton von Videos, Spiel- und Dokumentarfilmen, zu Beginn von Pipilotti Rist, dann von Thomas Imbach, Samir oder Sabine Gisiger, jüngst von Christoph Schaub und Micha Lewinsky in «Giulias Verschwinden» und «Die Standesbeamtin». Peter Bräker ist ein Tonwerker mit ausgefeilter Handschrift – ein echter  «Rumorista», wie er sich selber gerne nennt.

Sounddesigner Peter Bräker

Cadrage 2009 (Zürich)
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis, Personenpreis

Der Sounddesigner Peter Bräker
Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Plakat
 

Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Jury Begründung

Als Bildverantwortlicher von Fernsehfilmen, Dokumentar- und Spielfilmen wie «Die Standesbeamtin» hat er sich in den letzten fünfzehn Jahren zunächst den Ruf als verlässlicher, einer klassischen Ästhetik verpflichteten Kameramann erarbeitet. Sein fachliches Wissen gibt er nicht nur als Dozent an der ZHdK weiter, er fotografiert regelmässig auch Kurzfilme und Erstlingswerke. Als federführendem Kameramann von «No More Smoke Signals», mit Aufnahmen, die den Landschaften des Indianerreservats eine herbe Sinnlichkeit abtrotzen, ist ihm letztes Jahr ein eindrückliches Statement gelungen. Aktuell beweist er in Pipilotti Rists «Pepperminta» seine gestalterische Vielseitigkeit. Pierre Mennels Leidenschaft fürs Kino trägt massgeblich zum Gelingen zahlreicher Schweizer Filme bei.

Kameramann Pierre Mennel

Cadrage 2009 (Zürich)
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis, Personenpreis

Der Kameramann Pierre Mennel
Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Plakat
 

Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Jury Begründung

Es ist noch nicht lange her, dass er sich entschloss, den Job des Kameraassistenten an den Nagel zu hängen – und eine Stufe höher zu klettern. Zuerst in «Strähl», dann in kurzen Abständen in «Grounding», «Fuori delle Corde», «Marcello Marcello» oder derzeit in «Giulias Verschwinden» hat er eine eigene Handschrift als Kameramann entwickelt: Er verwendet vor allem die Handkamera, die elegant den menschlichen Körper und seine Bewegung im Raum auf die Leinwand transportiert; nicht selten benützt er den verspiegelten oder versteckten Blickwinkel. Filip Zumbrunn gehört mit seiner an Hollywood geschulten Bildästhetik, die er auf hiesige Verhältnisse adaptiert, schon nach wenigen Jahren zu den prägendsten Bildgestaltern der Schweiz.

Kameramann Filip Zumbrunn

Cadrage 2009 (Zürich)
Cadrage: 2009 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis, Personenpreis

Der Kameraman Filip Zumbrunn
Zürcher Filmpreis, Personenpreis
Plakat