Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur - Shortlist 2017

Für den Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur wurde durch die Filmkommission eine Shortlist erstellt:

Kurzfilm Regie Produktion
Airport Michaela Müller Schick Productions
Facing Mecca Jan-Eric Mack Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Fast alles / Almost Everything Lisa Gertsch ZHdK

 

Filmpreise der Stadt Zürich - Anmeldungen 2017

Für die Filmpreise wird keine Shortlist erstellt. Alle nachfolgenden Werke sind für die Filmpreise 2017 der Stadt Zürich angemeldet, wurden durch die Filmkommission visioniert und sind mit der Publikation auf der Shortlist einverstanden:

Spielfilm Regie Produktion
Tiere Greg Zglinski tellfilm GmbH
Marija Michael Koch Pandora Film Produktion GmbH
Sette Giorni Rolando Colla Peacock Film AG
Usgrächnet Gähwilers Martin Guggisberg Tipimages Productions
Die göttliche Ordnung Petra Volpe Zodiac Pictures AG
Skizzen von Lou Lisa Blatter 2:1 Film GmbH
     
Dokumentarfilm Regie Produktion
Mirr Mehdi Sahebi Cinéma Copain Ltd
Rue de Blamage Aldo Gugolz Hugofilm Productions GmbH
Almost There Jaqueline Zünd Hugofilm Productions GmbH
Giraffen machen es nicht anders -
Die Vater-Spur
Walo Deuber Doc Productions GmbH
Mel. Das andere Leben Hans Peter Riegel Riverside Productions
Im Bann des Föhns Theo Stich Lumenfilm GmbH
Unerhört Jenisch Martina Rieder
Karoline Arn
Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Das Kongo Tribunal Milo Rau Fruitmarket Arts und Medien GmbH
Willkommen in der Schweiz Sabine Gisiger Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Weg vom Fenster Sören Senn Cineworx Filmproduktion GmbH
Gute Tage Urs Graf Filmkollektiv Zürich AG
Das Mädchen vom Änziloch Alice Schmid Ciné A.S. GmbH
Einfach leben Hans Haldimann Haldimann Filmproduktion
Cahier Africain Heidi Specogna PS Film GmbH
Arlette - Mut ist ein Muskel Florian Hoffmann PS Film GmbH
Das Erste und das Letzte Kaspar Kasics Tilt Production GmbH
     
Kurzfilm Regie Produktion
Au revoir Balthazar  Rafael Sommerhalder freihändler Filmproduktion GmbH
OS Love  Luc Gut Cinéma Copain Ltd
Analysis Paralysis  Anete Melece Virage Productions GmbH
Bon Voyage  Marc Wilkins Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Rakijada - Distillated Village Tales  Nikola Ilić HOOK Film & Kultur Produktion GmbH
Peaux Mortes  Séverine Leibundgut Nadasdy Film Sarl
Doug & Walter  Samuel Morris Filmgerberei GmbH

 

Bon Voyage

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Marc Wilkins
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Kurzfilm

Regie: Marc Wilkins
Drehbuch: Marc Wilkins
1. Platz Kurzfilm
Plakat

La Femme et le TGV

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Timo von Guten
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Kurzfilm

Regie: Timo von Guten
Drehbuch: Timo von Gunten
2. Platz Kurzfilm
Plakat

Analysis Paralysis

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Anete Melece
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
3. Platz Kurzfilm

Regie: Anete Melece
Drehbuch: Anete Melece
3. Platz Kurzfilm
Plakat

Raving Iran

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Susanne Regina Meures
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Dokumentarfilm

Regie: Susanne Regina Meures
Produktion: Christian Frei Filmproduktion GmbH


Drehbuch: Susanne Regina Meures
1. Platz Dokumentarfilm
Plakat

The Chinese Lives of Uli Sigg

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Michael Schindhelm
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Dokumentarfilm

Regie: Michael Schindhelm
Produktion: T&C Film AG


Drehbuch: Michael Schindhelm
2. Platz Dokumentarfilm
Plakat

Heidi

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Alain Gsponer
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
1. Platz Spielfilm

Regie: Alain Gsponer
Produktion: Zodiac Pictures Ltd.


Drehbuch: Petra Volpe
1. Platz Spielfilm
Plakat

Der grosse Sommer

Cadrage 2017 (Succès) - Regie: Stefan Jäger
Cadrage: 2017 | Kategorie: Succès

Preis / Auszeichnung:
2. Platz Spielfilm

Regie: Stefan Jäger
Produktion: Tellfilm GmbH


Drehbuch: Theo Plakoudakis, Marco Salituro
2. Platz Spielfilm
Plakat

Kurzfilmpreis Winterthur 2017
Jury Begründung

Ein Film, der uns mit seinem Wechselspiel zwischen Witz und Schönheit auf der einen und Tragik auf der anderen Seite auf feinfühlige Art und Weise die Geschichte von Entfremdung, Abschiednehmen, Fremdbestimmung wie auch von der Beständigkeit und Kraft der Liebe mit grosser Feinfühligkeit erzählt.

Der Winterthurer Kurzfilmpreis 2017 geht an Lisa Gertsch für ihren Film «Fast alles». Herzlichen Glückwunsch!

Fast alles

Cadrage 2017 (Winterthur) - Regie: Lisa Gertsch
Cadrage: 2017 | Kategorie: Winterthur

Preis / Auszeichnung:
Kurzfilmpreis Winterthur 2017

Regie: Lisa Gertsch
Produktion: Zürcher Hochschule der Künste ZHdK


Drehbuch: Lisa Gertsch
Kurzfilmpreis Winterthur 2017
Plakat

Zürcher Filmpreis 2017
Jury Begründung

Der Filmemacher adelt das Kino und macht das, was die Realität nicht kann. Indem er einen gesellschaftspolitischen Konflikt raffiniert und multimedial in Szene setzt, gelingt es ihm, ein sehr komplexes und brisantes Thema aus unterschiedlichen Winkeln zu beleuchten. In einem fiktiven zivilen Tribunal bringt er Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker der wirtschaftlichen und kriegerischen Konflikte im Kongo auf dieselbe Bühne mit dem erklärten Ziel, der Bevölkerung nebst Genugtuung auch den Glauben an den Rechtsstaat zurückzugeben. Es ist Milo Rau hoch anzurechnen, dass er unter dem Godard’schen Motto «Nicht politische Filme machen, sondern Filme politisch machen» das Medium in den Dienst emanzipatorischer Anliegen stellt und es schafft, dort, wo die Justiz versagt, wirkungsvolle Veränderung mit den Mitteln des Films und des Theaters herbeizuführen.

Das Kongo Tribunal

Cadrage 2017 (Zürich) - Regie: Milo Rau
Cadrage: 2017 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2017

Regie: Milo Rau
Produktion: Langfilm, Bernard Lang AG und Fruitmarket


Drehbuch: Milo Rau
Zürcher Filmpreis 2017
Plakat

Zürcher Filmpreis 2017
Jury Begründung

Mit feinem Humor versetzt uns «Die göttliche Ordnung» in eine Schweiz, die gar noch nicht so lang zurückliegt und für Frauen doch so dramatisch anders war. Die Regisseurin Petra Volpe verknüpft in ihrer Inszenierung, die auf augenscheinlich viel Recherche gründet, keck die Geschichte des Frauenstimmrechts in der Schweiz mit derjenigen der westlichen Frauenemanzipation. Neben Marie Leuenberger in der Hauptrolle brillieren auch die anderen Darstellerinnen und Darsteller, die charmant das dörfliche Ambiente zum Leben erwecken. Gleichzeitig lässt uns das Styling des Films mit viel Liebe zum Detail und einem Augenzwinkern «lustvoll» in jene Zeit eintauchen. «Die göttliche Ordnung» erzählt ein bedeutendes Stück Schweizer Geschichte nicht als trockene Schulstunde, sondern als gelebte Historie – unterhaltsam aufbereitet und geschmeidig inszeniert. Ein Film, der wunderbarerweise auch für ein breiteres und generationenübergreifendes Publikum funktioniert.

Die göttliche Ordnung

Cadrage 2017 (Zürich) - Regie: Petra Volpe
Cadrage: 2017 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2017

Regie: Petra Volpe
Produktion: Zodiac Pictures Ltd.


Drehbuch: Petra Volpe
Zürcher Filmpreis 2017
Plakat

Zürcher Filmpreis 2017
Jury Begründung

Im Zentrum des ersten Langspielfilms von Michael Koch steht die junge Ukrainerin Marija, die sich in einem Migrantenviertel Dortmunds als Putzfrau durchs Leben schlägt. Als sie am Arbeitsplatz beim Stehlen erwischt wird, ihren Job verliert und ihre Miete nicht mehr bezahlen kann, droht der Abstieg nach ganz unten, gegen den sich Marija jedoch mit allen Mitteln wehrt. Kochs Charakterstudie besticht durch seinen quasidokumentarischen Inszenierungsstil, die präzise Milieuschilderung sowie die eindringliche Performance der Schauspieler, allen voran der Hauptdarstellerin Margarita Breitkreiz. Hinzu kommt, dass sich der Film moralischer Urteile konsequent enthält und dadurch eine Ambivalenz in der Figurenzeichnung aufweist, die nur wenige Sozialdramen erreichen. Fern jeder Sentimentalität zeigt uns «Marija» eine starke Frauenfigur, die sich im männerdominierten Schwarzarbeitermilieu durchsetzt und sich so zumindest ein kleines Stück Unabhängigkeit erkämpft.

Marija

Cadrage 2017 (Zürich) - Regie: Michael Koch
Cadrage: 2017 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2017

Regie: Michael Koch
Produktion: Hugofilm Productions GmbH und Pandora Film Produktion

Zürcher Filmpreis 2017
Plakat

Zürcher Filmpreis 2017
Jury Begründung

Diese Kurzdokumentation wirft mit spielerischer Stilisierung einen Blick in eine entlegene und ziemlich trostlose Gegend Serbiens. Die Leute sind arbeitslos – oder fast –, und dennoch begegnen sie ihrem doch ziemlich perspektivlosen Leben mit viel Selbstironie. Gekonnt wird im Film eine Parallele zum abtrünnigen Dorf von Asterix und seinen Galliern hergestellt. Die portraitierten DorfbewohnerInnen und Sonderlinge werden liebevoll beobachtet. Die Rakijada, ein Volksfest zur Krönung des trinkfestesten Einwohners des Dorfes, ist das Highlight des Jahres. Doch wie es der Jäger auf seiner nächtlichen Heimfahrt so schön sagt: Eine Siegesfeier gibt es nie, denn derjenige, der gewinnt, muss jeweils bewusstlos nach Hause getragen werden. «Rakijada» ist ein tragikomisches Sittenbild einer von der Welt vergessenen Gegend, die versucht, sich alleine durchzuschlagen.

Rakijada - Distillated Village Tales

Cadrage 2017 (Zürich) - Regie: Nikola Ilić
Cadrage: 2017 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2017

Regie: Nikola Ilić
Produktion: HOOK Film & Kultur Produktion GmbH


Drehbuch: Nikola Ilić
Zürcher Filmpreis 2017
Plakat

Zürcher Filmpreis 2017
Jury Begründung

Martin Guggisberg ist eine Sittenkomödie gelungen, die ein schweres Thema leicht verhandelt. Mit satirischem Biss entlarvt der Regisseur den Neokolonialismus in der Schweiz und entstellt durch karikaturhafte Überzeichnung die «Füdlibürger» und ihren verlogenen Umgang mit den Fremden. Guggisberg wagt, was im Schweizer Film-schaffen selten ist: Ironie und schwarzen Humor. Er beweist ein Flair für Situationskomik und gutes dramaturgisches Timing.

Usgrächnet Gähwilers

Cadrage 2017 (Zürich) - Regie: Martin Guggisberg
Cadrage: 2017 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2017

Regie: Martin Guggisberg
Produktion: Tipi’mages GmbH


Drehbuch: Martin Guggisberg
Zürcher Filmpreis 2017
Plakat