Cadrage 2014

Im Rahmen der Cadrage 2014 zeichnet die Stadt Zürich zwei Werke mit dem Filmpreis aus: «Electroboy» und «Der Goalie bin ig». Der Kurzfilmpreis der Stadt Winterthurer geht an «Wandelzeit – Eine Gletscherperformance». Die Succès-Prämien der Zürcher Filmstiftung gehen u.a. an «Verliebte Feinde», «Achtung, fertig, WK!» und vier Kurzfilme.


Mit der jährlichen Vergabe der «Zürcher Filmpreise» würdigt die Stadt Zürich besondere Leistungen im Bereich des professionellen Film- und Videoschaffens mit künstlerischem An-spruch. Die Gesamtpreissumme beträgt 100'000 Franken.

Alle im Kanton Zürich ansässigen Autorinnen und Autoren sowie Produzentinnen und Pro-duzenten wurden im Frühjahr eingeladen, ihre Filme einzureichen. Die städtische Film-kommission konnte in der Folge 27 Beiträge sichten und beurteilen. Gemäss ihrem Antrag zeichnet der Stadtrat zwei Filme aus:

•    «Electroboy» von Marcel Gisler (Produktion: Langfilm)
•    «Der Goalie bin ig» von Sabine Boss (Produktion: C-Films)

Für den Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur stellte die Auswahl-Jury der 18. Internationalen Kurzfilmtage aus allen Schweizer Eingaben eine Short-List mit drei Titeln zusammen. Die Wahl fiel schliesslich auf «Wandelzeit – Eine Gletscherperformance» von Jan-Eric Mack.

2014 können Erfolgsprämien «Succès Zürich» von insgesamt CHF 765'000 ausgerichtet werden, wobei in der Kategorie Fiction lediglich zwei Filme die Kriterien erfüllten: «Achtung, Fertig, WK» (von Oliver Rihs) und «Lovely Louise» (von Bettina Oberli). In der Kategorie Non-Fiction gehen die Prämien an «Verliebte Feinde» (von Werner Swiss Schweizer), «Der grosse Kanton» (von Viktor Giaccobo) sowie «Vaters Garten» (von Peter Liechti). Beim Kurzfilm erfüllten sogar vier Werke die Voraussetzungen: «Alfonso» (von Jan-Eric Mack), «Timber» (von Nils Hedinger), «From Here to Immortality» (von Luise Hüsler) und «Grand-père» (von Kathrin Hürlimann).

Alle Filmpreise und Auszeichnungen wurden anlässlich der «Cadrage 2014» am 25. Novem-ber 2014 im AURA Zürich verliehen. Während für die städtischen Preise je eine Jury aus der aktuellen Filmproduktion konzeptionell oder künstlerisch herausragende Arbeiten wählt, werden die erfolgreichsten Festival- und Kinofilme des vergangenen Jahres mit einem Punktesystem ermittelt. Zudem werden Gutschriften aus «Succès-Zürich» nicht ausbezahlt, sondern müssen in neue Projekte reinvestiert werden.