Cadrage 2018 - Film- und Wettbewerbspreise

Die Preisverleihung der Zürcher Filmpreise, dem Kurzfilmpreis der Stadt Winterthurer und dem Wettbewerb Fast Track fand am 13. November 2018 in Zürich statt.

Im Rahmen der jährlichen Verleihung der Zürcher Filmpreise prämiert die Stadt Zürich 2018 sieben Filme: «Chris the Swiss», «Dene wos guet geit», «Der Läufer», «Genesis 2.0», «Eldorado», «Glaubenberg» und «Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings».

Der Winterthurer Kurzfilmpreis geht an «Selfies» von Claudius Gentinetta.

Die Zürcher Filmstiftung vergibt 2018 erstmals im Rahmen des Wettbewerbs «Fast Track» Projektfinanzierungen an «Chronos», «Die Eingeborenen» und «Wir Eltern».

Mit der jährlichen Vergabe der Zürcher Filmpreise würdigt die Stadt Zürich mit einer Gesamtpreissumme von CHF 100'000.- besondere Leistungen im Bereich des professionellen Film- und Videoschaffens mit künstlerischem Anspruch. Im Frühjahr 2018 wurden im Kanton Zürich ansässige Autorinnen und Autoren sowie Produzentinnen und Produzenten eingeladen, ihre Filme einzureichen. Die Zürcher Filmkommission konnte in der Folge 40 Beiträge sichten und beurteilen.

Auf Antrag der Filmkommission zeichnet der Stadtrat sieben Filme aus:
  • «Chris the Swiss » von Anja Kofmel, Zürich
    (Dschoint Ventschr Filmproduktion AG, Zürich)
  • «Dene wos guet geit» von Cyril Schäublin, Zürich
    (Seeland Filmproduktion GmbH, Zürich)
  • «Der Läufer» von Hannes Baumgartner, Zürich
    (Contrast Film Bern GmbH, Bern)
  • «Glaubenberg» von Thomas Imbach, Zürich
    (Okofilm Productions GmbH, Zürich)
  • «Genesis 2.0» von Christian Frei, Zürich und Maxim Arbugaev, Yakutsk
    (Christian Frei Filmproduktion GmbH, Zürich)
  • «Eldorado» von Markus Imhoof, Aathal
    (Thelma Film AG, Undervelier und Ormenis Film AG, Zürich)
  • «Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings» von Thomas Haemmerli,
    Zürich (Ican Films GmbH, Zürich)

Beim Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur stellte die Auswahl-Jury der 22. Internationalen Kurzfilmtage aus allen Teilnehmenden des Schweizer Wettbewerbs der Kurzfilmtage eine Short-List mit drei Titeln zusammen. Die Wahl für den mit CHF 10'000.- dotierten Preis fiel schliesslich auf «Selfies» von Claudius Gentinetta.

2018 wurde erstmals der Wettbewerb zum neu eingeführten Förderinstrument «Fast Track» durchgeführt. Aus 22 Teilnehmenden wählte die Jury folgende drei Projekte zur Realisierung aus und sichert einen Finanzierungsbeitrag von 80% zu: «Chronos» von Rafael Bolliger, «Die Eingeborenen» von Marisa Meier und Dennis Stormer sowie «Wir Eltern» von Ruth Schweikert und Eric Bergkraut.

Alle Preise und Auszeichnungen wurden anlässlich der «Cadrage 2018» am 13. November 2018 im Stall 6 der Gessnerallee in Zürich verliehen (zur Bildergalerie). Über die städtischen Preise entscheidet je eine Kommission und über den Wettbewerb «Fast Track» eine Jury.
Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Gekonnt und mit viel Einfallsreichtum verwebt die junge Autorin animierte Sequenzen, reale Szenen und Archivmaterial zu einer schaurigen, rätselhaften, poetischen Geschichte, die ins Herz der Finsternis führt. In ihrem dokumentarischen Hybridfilm begibt sie sich auf eine mutige persönliche Nachforschungsreise in einen längst vergangenen Krieg, den sie mit von Hand gezeichneten einfarbigen Animationen wieder zum Leben erweckt, so dass er einem unter die Haut geht und lange nachwirkt. Die prägende kindliche Erinnerung, die als Ausgangspunkt für die Erzählung dient, entwickelt sich mit der Zeit zu einer sehr differenzierten journalistischen Auseinandersetzung, ohne je an Spannung und Kraft zu verlieren.

Die Filmkommission ist sich einig, dass das fesselnde und mit sehr viel Hingabe gestaltete Memoire Chris the Swiss nicht zuletzt durch die kunstvoll erzählte Geschichte und den starken Gestaltungswillen der vielversprechenden Regisseurin überzeugt.

Chris the Swiss

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Anja Kofmel
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Anja Kofmel
Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion AG, Zürich

Drehbuch: Anja Kofmel
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Mit Dene wos guet geit erweist sich Drehbuchautor und Regisseur Cyril Schäublin als überraschende neue Stimme im Schweizer Film. Mit seinem existenzialistischen Drama entwirft er ein ebenso kritisches wie lakonisches Sittenbild unserer Gesellschaft, in der sich viele Menschen nur noch über Kennzahlen und Nummern identifizieren.

Geschickt nutzt er in der Bildkomposition die Architektur als Seelenspiegel, um die Entfremdung des Menschen im von Betonkargheit geprägten urbanen Raum zu verdeutlichen. Ihm ist ein Kunstfilm gelungen, der über die Bilder zu erzählen weiss und die Banalität des Bösen – eine junge Frau bringt mit dem Enkeltrick alte Frauen um ihr Erspartes – in einer Weise zum Ausdruck bringt, die an die cineastische Moderne von Antonioni gemahnt. Dies hat nicht nur das zahlende Kinopublikum honoriert, sondern auch unsere Kommission.

Dene wos guet geit

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Cyril Schäublin
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Cyril Schäublin
Produktion: Seeland Filmproduktion GmbH, Zürich

Drehbuch: Cyril Schäublin
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Anstoss und Inspiration für die Geschichte von Der Läufer war das Schicksal eines Kochs und erfolgreichen Waffenläufers, der Anfang der Nullerjahre in Bern und Umgebung mehrere Frauen gewaltsam attackierte, eine davon mit tödlichem Ausgang.

Nach einleitendem Hinweis auf die katastrophalen Verhältnisse in der frühen Kindheit konzentriert sich die fiktionale Interpretation der realen Ereignisse ganz auf die scheinbar intakte Lebenswelt des jungen Erwachsenen und die von seinem Umfeld unbemerkte Gewalteskalation. Durch die konsequente Ausrichtung der Erzählperspektive auf die Hauptfigur, den bewussten Verzicht auf dramatisierende Stilmittel und das eindringliche Schauspiel von Max Hubacher entwickelt.

Der Läufer einen Sog, dem man sich trotz zunehmend beklemmender Wirkung nicht zu entziehen vermag. Die besondere und durchaus verstörende Kraft des Films besteht darin, statt einfacher Erklärungsversuche oder moralischer Wertungen eine behutsame und doch schonungslose Annäherung an die Widersprüche und seelischen Abgründe eines jungen Sportlers zu unternehmen, der für seine Nächsten völlig überraschend zum Serientäter wird.

Der Läufer

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Hannes Baumgartner
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Hannes Baumgartner
Produktion: Contrast Film Bern GmbH

Drehbuch: Stefan Staub
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Der Titel «Genesis 2.0» fasst pointiert göttliche Schöpfung und bange Zukunftsvision. Christian Frei verknüpft dafür zwei Erzählstränge, zwei Welten, zwei Realitäten: Ko-Regisseur Maxim Arbugaev entführt uns in epischen Bildern in die archaische Landschaft der Neusibirischen Inseln, wo ein Trüppchen Jäger seinen Lebensunterhalt unter viel Mühsal mit dem Aufspüren von Mammuts verdient – oder besser, was von ihnen übrigbleibt. Die Stosszähne etwa, wird das Elfenbein auf dem Weltmarkt doch mit Gold aufgewogen, aber auch Gewebe, das der tauende Permafrost freigibt und das für Klonforscher von unschätzbarem Wert ist. Letztere agieren schon seit geraumer Zeit in einer Welt unterkühlter Labors und zukunftsoptimistischer Konferenzen, die in schrillem Kontrast zu den Aufnahmen aus der Arktis stehen.

Genesis 2.0 vermag einen verblüffenden Bogen von den Anfängen der Menschheit in eine Zukunft zu spannen, der wir uns mit Eilschritten nähern und die uns erschaudern lässt vor jenem Augenblick, in dem die Wissenschaft das Wunder der Kreation gänzlich entschlüsselt und der Mensch sich definitiv zum «Schöpfer» erhebt.

Genesis 2.0

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Christian Frei
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Christian Frei
Produktion: Christian Frei Filmproduktionen GmbH, Zürich

Drehbuch: Christian Frei
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Den Dokumentarfilm Eldorado kann man als die Summe von Markus Imhoofs Schaffen sehen. Der Regisseur, der stets aus einer inneren Wut über gesellschaftliche Missstände heraus künstlerisch aktiv wird, verbindet das Thema der Flucht, das schon seine Filme Fluchtgefahr, Das Boot ist voll und Die Reise prägte, mit seiner Kindheitserinnerung an das Flüchtlingskind Giovanna, das seine Familie nach dem Zweiten Weltkrieg aufnahm und das nach seiner Abschiebung nach Italien gestorben ist.

Hat unsere westliche Zivilisation aus der Geschichte gelernt?, fragt er angesichts der aktuellen humanitären Notlage vieler Asylsuchender und gibt die Antwort gleich selbst: leider nicht.

Imhoof ist in der Manier eines investigativen Journalisten weite Wege gegangen, um das Schicksal der Menschen hinter den Zahlen einzufangen sowie die Überforderung unserer Institutionen im Umgang mit ihnen. Ihm ist ein aufklärerischer und aufwühlender Dokumentarfilm gelungen, der in lange nachwirkenden Bildern Zusammenhänge aufzeigt und das Publikum zum politischen Handeln auffordert.

Eldorado

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Markus Imhoof
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Markus Imhoof
Produktion: Thelma Film AG, Undervelier

Drehbuch: Markus Imhoof
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Wie das unstoffliche Gefühl des Begehrens subtil und nachvollziehbar auf die Leinwand bringen? Glaubenberg gelingt dieser Hochseilakt und der Film bietet Bilder von grosser emotionaler Intensität. Im Zentrum stehen Lena und ihre Gefühle für den älteren Bruder Noah – verbotene Gefühle.

In ihrer allerersten Rolle für die Leinwand brilliert als Protagonistin Zsofia Körös und lässt Leidenschaft, Verlangen, Glück, aber auch Eifersucht und Verzweiflung auf ihrem Gesicht ihre ganze Ausdruckskraft entfalten. Die Kamera ist immer wieder unaufdringlich nah, die Schnittkadenz mal atemlos kurz, mal extensiv lang.

Für beides zeichnet Regisseur Thomas Imbach und verquickt Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Realität, um uns auf eine ähnliche Achterbahn der Empfindungen zu schicken, wie sie die Hauptfigur durchlebt. «Glaubenberg», der Name eines Bergpasses zwischen Obwalden und Luzern, steht für die Kindheitserinnerung an eine innige Bruder-Schwester-Beziehung und für den Sehnsuchtsort einer Liebe, die Lena – wie der Film eindrücklich zeigt, ohne zu urteilen – mit ganzer Kraft und gegen alle Widerstände ins Erwachsenenleben zu überführen sucht.

Glaubenberg

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Thomas Imbach
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Thomas Imbach
Produktion: Okofilm Productions GmbH, Zürich

Drehbuch: Thomas Imbach
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Zürcher Filmpreis 2018
Jury Begründung

Der Film Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings von Thomas Haemmerli nähert sich den Themen Stadtentwicklung, Gentrifizierung und Dichtestress auf unterhaltsame, vergnügliche und informative Weise. Der Kosmopolit Haemmerli führt uns rasant aus seiner persönlichen Perspektive durch das eigentlich trockene Thema Stadtentwicklung, schlägt einen Bogen von seiner eigenen Kindheit in einem Villenquartier über seine Zeit als Häuserbesetzer bis in seine Gegenwart als stolzer Wohnungsbesitzer im In- und Ausland.

Mit beissender Ironie und provokanten Thesen hält er dem Publikum den Spiegel vor, sodass sich dieses bei seinen eigenen Klischeevorstellungen ertappt: Ist man jetzt konservativ und bekämpft die Moderne? Pointenreich, selbstkritisch und unterstützt mit typografischen und witzigen musikalischen Elementen gelingt dem Regisseur ein aktuelles Zeitdokument.

Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.

Cadrage 2018 (Zürich) - Regie: Thomas Haemmerli
Cadrage: 2018 | Kategorie: Zürich

Preis / Auszeichnung:
Zürcher Filmpreis 2018

Regie: Thomas Haemmerli
Produktion: Ican Films GmbH, Zürich

Drehbuch: Thomas Haemmerli
Zürcher Filmpreis 2018
Plakat

Kurzfilmpreis Winterthur 2018
Jury Begründung

In einem Feuerwerk von digitalen Selbstportraits wurden Hunderte von idyllischen, peinlichen und schrecklich verstörenden Selfies zu einer einzigartigen Kurzfilmkomposition arrangiert. Die künstlerisch nachbearbeiteten Einzelbilder ziehen sich zusammen zu einem schauerlichen Grinsen, das den Abgrund menschlicher Existenz überstrahlt.

Selfies

Cadrage 2018 (Winterthur) - Regie: Claudius Gentinetta
Cadrage: 2018 | Kategorie: Winterthur

Preis / Auszeichnung:
Kurzfilmpreis Winterthur 2018

Regie: Claudius Gentinetta
Produktion: Gentinettafilm, Zürich

Drehbuch: Claudius Gentinetta
Kurzfilmpreis Winterthur 2018
Plakat

Fast Track 2018
Jury Begründung

Ein aufgeklärtes Zürcher Elternpaar hat sich bemüht, ihre 19-jährigen Zwillinge politisch korrekt zu verantwortungsvollen Bürgern zu erziehen. Doch diese weigern sich standhaft, erwachsen zu werden. Was ist real? Was ist erfunden? Zwischen Spiel- und Dokumentarfilm oszillierend will das Kreativteam – bestehend aus tatsächlichen Familienmitgliedern – eine Groteske entwickeln und der Frage nachgehen: Wo beginnt Verantwortung, wo endet sie?

Geplant ist eine schnelle, improvisierte Umsetzung auf Basis einer hohen produktionellen Professionalität – ganz nach dem ursprünglichen Arbeitstitel von Fast Track: «Quick and dirty». Die Jury ist vom Konzept, der geplanten Arbeitsweise und den witzigen Figuren überzeugt.

Wir Eltern

Cadrage 2018 (Fast Track)
Cadrage: 2018 | Kategorie: Fast Track

Preis / Auszeichnung:
Fast Track 2018

Künstlerisch:
Ruth Schweikert, Eric Bergkraut
 
Produktionell:
Eric Bergkraut, Lukas Piccolin
Fast Track 2018
Plakat

Fast Track 2018
Jury Begründung

Bisherige VR-Projekte treiben die Zuschauer in die Isolation. Wo bleibt das gemeinschaftliche Erleben wie im Kino? Mit CHRONOS wollen die Initianten technische Möglichkeiten austesten, wie der soziale Aspekt wieder in das Storytelling eingebaut werden kann. Erreicht werden soll «eine virtuelle Realität, die man sowohl spüren, berühren und riechen kann». So steht für die Jury bei der Beurteilung dieses Projekts denn auch nicht die klassische Narration im Mittelpunkt, sondern die Unterstützung einer technischen Innovation mit einem interaktiven Abendteuer: Wir sind neugierig auf die Umsetzung des angekündigten «hyperrealen, interaktiven Experiments».

Chronos

Cadrage 2018 (Fast Track)
Cadrage: 2018 | Kategorie: Fast Track

Preis / Auszeichnung:
Fast Track 2018

Künstlerisch:
Rafael Bolliger
 
Produktionell:
Valentin Greutert
Fast Track 2018
Plakat

Fast Track 2018
Jury Begründung

In dieser fiktiven transmedialen Arbeit entscheidet ein Algorithmus über Deine Zukunft und Deinen Traumjob. Die deprimierende und oft endlose Orientierungsphase mit all ihren Sinnkrisen bleibt den Heranwachsenden erspart. Auf humorvolle Art werden die Lebensgefühle von sieben «Berufs-Jugendlichen» ernst genommen. Ausgezeichnet wird das Projekt wegen der selbstironischen Haltung und des überzeugenden Arbeitskonzepts: Webserie, soziale Netzwerke und improvisierter Langfilm sollen auf neue Art verwoben und so eine junge Zielgruppe erreicht werden.

Die Eingeborenen

Cadrage 2018 (Fast Track)
Cadrage: 2018 | Kategorie: Fast Track

Preis / Auszeichnung:
Fast Track 2018

Künstlerisch:
Marisa Meier, Dennis Stormer
 
Produktionell:
Marisa Meier
Fast Track 2018
Plakat